PHYSIOTHERIK

PHYSIOTHERIK

GESUNDHEIT IN BEWEGUNG

WERDEN SIE WIEDER ZU EINEM EXPERTEN FÜR IHREN KÖRPER!

Im Verlauf der Evolutionsgeschichte hat sich der Mensch vom gebeugten zum aufrechten Gang entwickelt und ist – physiologisch gesehen – noch immer ein Jäger und Sammler: Sein Bewegungsapparat funktioniert nur, wenn er entsprechend eingesetzt und gefordert wird.

Da der moderne Mensch seinen Lebensunterhalt nicht mehr mit Jagen und Sammeln verdient, sondern eher mit Sitzen und Denken, bleiben gravierende Probleme und schmerzhafte Funktionsstörungen des Bewegungsapparats oft nicht aus.

Durch häufig gebeugte Haltungen, hauptsächlich im Hüftbereich (Sitzen) und Oberkörper (PC-Arbeit, Autofahren, Radfahren, Bedienung von Maschinen) passt sich unsere Muskulatur unserer Arbeitshaltung an: Sie zieht sich zusammen, verkürzt sich und bekommt zudem eine überhöhte Spannung (hoher Muskeltonus). Diese gebeugten Haltungen und Positionen sind auch der Grund dafür, dass bei immer mehr Menschen die Bandscheiben „eingeklemmt“ werden. Große Schmerzen sind immer die Folge, ob in der Lendenwirbelsäule, in der Brustwirbelsäule oder im empfindlichen Hals-Nacken-Bereich.

Des Weiteren können Störungen der Muskeln bzw. einzelner Muskelfasern (Verkrampfungen, Verkürzungen) auch entstehen durch

  • Unfalltraumen mit Überdehnungen / Schockerlebnisse / emotionale Blockaden
  • zu schnelle Geburten/Kaiserschnitt = zu hoher Muskeltonus (Instinktenergie)
  • extrem einseitig trainierte Muskulatur (z.B. bestimmte Sportarten, Bodybuilding)

Hierdurch wird das Zusammenspiel der Muskeln zueinander (Agonist / Antagonist) gestört, es kommt zu einer Fehlfunktion der Bewegungsgeometrie in den Muskeln bzw. einzelnen Muskelfasern, vereinfacht vergleichbar mit dem „Sand im Getriebe“. Nachfolgend setzt unser Körper absichtlich Schmerz ein, um Muskeln und Gelenke vor weiterer Schädigung zu bewahren. Der Schmerz ist insofern ein Warnschmerz und eine sinnvolle Körperreaktion.

Da die meisten Muskeln Teil des Bewegungsapparates sind, kann auch gesagt werden: Schmerzen signalisieren eine gestörte, unharmonische Bewegungsgeometrie. Ohne die Schmerzsignale würden viele Verstösse und Fehlbelastungen nicht bemerkt werden – unabänderliche Schädigungen und Verletzungen des Organismus wären die Folge.

Anstatt voreiliger Operationen, sollte man lieber der Ursache des Dilemmas nachgehen: Schließlich würde ja auch niemand einen in der Tür eingeklemmten Finger abschneiden, sondern vielmehr die Tür öffnen und den Finger aus seiner misslichen Lage befreien. Genau an diesem Punkt setzt die biologische Ausgleichsgymnastik an.